|
Lyrik ist
das Ballett der Sprache

Wer vom Glanz der Ferne geblendet ist,
kann das Funkeln zu seinen Füßen
nicht erkennen
Erstveröffentlichung "Gedankenfontäne" 2/2002

Jammern und Klagen
sind die Gesänge der Unzufriedenheit

Wo Menschen sich halten,
sind Sicherheitsbestimmungen überflüssig

Was macht eine Minderheit zu einer Mehrheit?
„Das sagen doch alle!“

Einigkeit schafft Recht auf Freiheit?

Geld regiert die Welt zu Ende

Nach der letzten Weisheit ist Schluss

Lodernde Liebe hinterlässt verbrannte Erde

Klug ist der Dumme, der die Regel bestätigt

Wer auf Sand bauen will,
hat wohl vorher den Kopf hineingesteckt

Wer den Kopf in den Sand steckt,
geht blindlings unter

Wer dreckige Wäsche wäscht,
macht sich die Finger schmutzig

Wer andere in den Schmutz zieht,
kann dabei keine weiße Weste behalten
Erstveröffentlichung "Gedankenspiel" 2007

Es ist leicht, unerträglich zu sein

Die Verantwortung liebt das leichte Leben,
sie will getragen werden
Erstveröffentlichung "Gedankenspiel" 2007

Eine Bestätigung ist
in der Regel eine Ausnahme

„Den Durchblick verlieren“ heißt nicht
„einsichtig werden“

Wer alle Fäden in den Händen halten will,
verstrickt sich leicht darin
Erstveröffentlichung "Gedankenspiel" 2007

Ein Brett vorm Kopf erspart den Durchblick

Egozentriker schaffen es zuverlässig,
dass sich die Welt um sie dreht:
sie drehen sich um sich selber

Ein kluger Kopf ist Hauptsache.

Wer rast, rostet bald noch schneller

Nur das Licht selber hat keine Schattenseite

Der Aphorismus tanzt spitz aus der Rolle

Weitere Aphorismen sind
u. a. zu finden auf:
aphoristiker-archiv.de
aphorismen.de
mentel-zetel.de
zitante.de
|